Bag in Box: ein cooler Sommertyp
Wein im Plastik-Schlauch, schmeckt denn das? Wer vor Jahren noch skeptisch die eher schlichte Präsentation des Rebensaftes beäugte, hat die Verpackung mitunter als praktisch für Picknick und andere Outdoor-Vergnügungen schätzen gelernt. Das Innenleben: In einer Box, meist aus Karton, befindet sich ein Schlauch (Bag) aus Kunststoff-Folie, mit Wein gefüllt. Die Größen reichen von 1,5 bis 20 Liter und (selten) mehr für die Gastronomie, am üblichsten sind 3 bis 5 Liter-Varianten. Abgezapft wird er mittels eines kleinen Plastikhahns, der durch eine Perforierung im Karton herausgezogen wird. Dem Ganzen wird von den Herstellern eine Haltbarkeit von einem halben bis zu einem Jahr nach Abfüllung garantiert. Ein System für Weine also, die nicht gelagert werden sollen.
Die Vorteile: Nach dem Öffnen hält sich der Wein noch bis zu sechs Wochen (wer so lange warten mag) in gleichbleibender Qualität durch den mit dem Abzapfen schrumpfenden Bag, da Luftkontakt lediglich minimal durch den Zapfhahn in der Zeit des Abfüllens möglich ist. Dazu ist der Transport, beispielsweise zum Grillplatz oder im Picknickgepäck, leichter und das Risiko von Glasscherben fällt schlicht weg. Für den Sommer ist der "Bag in Box" damit ein cooler Begleiter. Er wird es verzeihen, dass man ihm die edleren Tropfen vorenthält und ihn auch nicht zur festlich geschmückten Tafel als Gast lädt...
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